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Rufnummernmitnahme fürs Handy

By Flo | April 2, 2009

Seit gestern bin ich stolzer Besitzer eines neuen Handyvertrags. Natürlich wollte ich meine Rufnummer zum neuen Anbieter mitnehmen, denn sonst hätte ich sämtlichen Bekannten meine neue Nummer mitteilen müssen, was zum einen ein ziemlicher Aufwand ist und zum anderen erfahrungsgemäß nicht wirklich funktioniert.

Also habe ich mich auf Teltarif.de über das Vorgehen bei einer sogenannten Portierung schlau gemacht. Im Wesentlichen braucht man nur bei seinem alten Anbieter zu kündigen, und ihm ausserdem mitteilen, dass man seine Rufnummer mitzunehmen gedenkt. Per Gesetz muss das jeder Provider zulassen (er darf aber eine Gebühr von ca 25-30 Euro dafür verlangen).

Danach ging es auf die Suche nach einem neuen Anbieter, der zum einen erlaubt, die Rufnummer vom alten Provider zu übernehmen (dazu ist er nämlich nicht verpflichtet), und zum anderen günstige Tarife bietet. Den besten Tarif für das eigene Telefonierverhalten könnt Ihr euch übrigens ebenfalls von Teltarif.de berechnen lassen (Link wegen deutscher Interpretation von Haftung bei Urheberrechtsverletzungen entfernt).

Bei mir fiel die Wahl dann auf Maxxim, einen Prepaid-Billiganbieter im D1-Netz. Also habe ich mit 2 Monaten Vorlauf eine Kündigung an meinen bisherigen Provider geschickt, mir den Kündigungstermin bestätigen lassen, und anschliessend das Ganze bei Maxxim eingetütet. Und ich muss sagen, es hat trotz ziemlicher Bedenken meinerseits hervorragend geklappt. Irgendwann in der Nacht Dienstag auf Mittwoch haben sie meine Telefonnummer umgezogen, und fast alles lief auf Anhieb (die SIM-Karte musste ich natürlich von Hand austauschen).

Warum nur fast alles? Die Mobilbox ging zuerst nicht dran, obwohl sie laut Webseite von Maxxim eingeschaltet war. Dieser Fehler hat mich ein wenig Forschungsarbeit gekostet, die ich euch an dieser Stelle natürlich gerne mitteile. Und zwar kann man die Weiterleitung zur Mailbox (nach wie viel mal Klingen das passiert, usw) über Steuercodes am Handy einstellen. Zur Eingabe des Steuercodes braucht man aber die vollständige Rufnummer der Mobilbox. Nach einigem hin und her stellte sich heraus, dass man für den Steuercode die Mobilboxnummer des alten Provider verwenden muss, wie im Kasten hier auf heise (Link wegen deutscher Interpretation von Haftung bei Urheberrechtsverletzungen entfernt) beschrieben.

Und kaum hatte ich den richtigen Code eingegeben, funktionierte dann wirklich alles. Ein Providerwechsel ist also kein Hexenwerk, sofern man den Anbietern genügend Zeit gibt, den Wechsel vorzubereiten.

Topics: Technik

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