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	<title>Flo's Corner &#187; Technik</title>
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	<description>Das Leben im Vorbeiflug</description>
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		<title>Rechnen in der Wolke</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 18:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich habe ich mich ein wenig mit Cloud-Computing beschäftigt und überlegt, welche Dienste der großen Wolke für Kleinunternehmer oder auch private IT-Freaks nützlich sein können. Zunächst einmal eine kurze Erklärung für diejenigen, die den Begriff zu wolkig finden: Beim Cloud-Computing geht es darum, bestimmte IT-Dienste an hochspezialisierte Unternehmen auszulagern, die in der Theorie durch Skaleneffekte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich habe ich mich ein wenig mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing">Cloud-Computing</a> beschäftigt und überlegt, welche Dienste der großen Wolke für Kleinunternehmer oder auch private IT-Freaks nützlich sein können. Zunächst einmal eine kurze Erklärung für diejenigen, die den Begriff zu wolkig finden: Beim Cloud-Computing geht es darum, bestimmte IT-Dienste an hochspezialisierte Unternehmen auszulagern, die in der Theorie durch Skaleneffekte günstiger sein sollten als alternative Lösungen.</p>
<p>Zum einen gibt es standardisierte, anwendungsorientierte Dienste, wie sie gerade Google stark propagiert. <a href="http://docs.google.com">Google Docs</a> ist zum Beispiel ein einfacher Office-Klon, der im Webbrowser läuft und seine Daten auf Google-Servern speichert. Der <a href="http://calendar.google.com">Google-Kalender</a> erlaubt es, Termine abzustimmen. Dieser Art Dienst ist es gemeinsam, klassische Basisaufgaben der IT jedes Unternehmens (und auch vieler Privatanwender) zu übernehmen. Für einfache Ansprüche sind diese Dienste ganz nach Googlemanier kostenlos, wer <a href="http://www.google.com/apps/intl/de/group/index.html">mehr</a> will, muss einen verhältnismäßig geringen Betrag zahlen. Es gibt natürlich für die Nutzer einen ganz klaren Nachteile bei dieser Art von Dienst: Die Daten liegen beim Anbieter. Er muss ihm also sowohl bezüglich Datenschutz als auch Datensicherheit vertrauen. Oft ist es gar nicht ohne weiteres möglich, eigene Kopien der Dokumente zu erstellen, bzw es gibt keine Software (abgesehen von der des Anbieters), die diese bearbeiten kann. Man liefert sich also ein Stück weit aus. Zudem benötigt man, um arbeitsfähig zu sein, zwingend einen Internetzugang.</p>
<p>Interessanter finde ich Dienste, die primär Rechenzeit und Speicherplatz bereitstellen. Ein bedeutendes Beispiel hierfür findet man in der Amazon Cloud. Amazon bietet in <a href="http://aws.amazon.com/de/">seiner Cloud</a> diverse Dienste, wie Datenbankserver, Emailversand, usw an. Die Ursprünge dieses Angebots liegen vermutlich in den Bedürfnissen seiner <a href="http://www.amazon.de/b?node=530484031&#038;tag=florianscorne-21">Buchversender-Sparte</a>. Am spannendsten jedenfalls finde ich den Teil von Amazons Angebot, der sich <a href="http://aws.amazon.com/de/ec2/">&#8220;Elastic Cloud&#8221; (EC2)</a> nennt.  Hier kann man sich innerhalb von Minuten seinen eigenen virtuellen Server zusammenstellen, mit dem man so ziemlich alles machen kann, was einem so einfällt. Man ist dann nämlich Administrator auf der Kiste. Das Beste ist, dass man als Neukunde zum ausprobieren einen solchen Server <a href="http://aws.amazon.com/de/free/">kostenlos für ein Jahr mieten</a> kann, sofern man nicht zu viele Ressourcen verbraucht. Ich habe das natürlich getestet, und muss sagen, dass das Ding einen ordentlichen Eindruck hinterlässt. In der Kostenlosvariante ist man zwar ein bisschen eingeschränkt, aber ich konnte ohne größere Schwierigkeiten einen <a href="http://www.jboss.org/">Jboss</a> installieren und ans laufen bekommen. Für die Leute, die jetzt verwirrt den Kopf schütteln: JBoss ist ein JEE-Application Server, was bedeutet, dass man damit unter anderem richtig anspruchsvolle und professionelle Webanwendungen laufen lassen kann. Für größere Projekte kann man die Anwendung dann mittels Load-Balancing auf mehrere Rechner verteilen. Weil sich Cloud-Ressourcen recht flexibel allozieren lassen, ist es auch möglich, sehr kurzfristig zusätzliche Kapazitäten anzumieten.</p>
<p>Es gibt aber auch von Google ein Angebot, eigene Webanwendungen auf den Google-Servern zu betreiben. Das Ganze nennt sich dann <a href="http://code.google.com/intl/de-DE/appengine/">Google App-Engine</a>. Der Unterschied zu EC2 von Amazon liegt darin, dass man bei Amazon einen kompletten virtuellen Rechner mietet, während man bei Google App-Engine lediglich die Rechenzeit mietet, die eine Web-Anwendung wirklich verbraucht. Der Vorteil dieser Strategie ist ganz klar, dass sie deutlich billiger ist, wenn die Applikation nicht viel verwendet wird, oder generell nicht sehr rechenintensiv ist. Viele kleinere Applikationen können sogar völlig kostenlos betrieben werden. Der Nachteil wiederum ist die eingeschränkte Flexibilität. Zum einen ist der Programmierer auf Web-Applikationen beschränkt, was bei der Amazon-Cloud nicht der Fall ist. Dort können beliebige Server-Applikationen laufen. Zudem müssen Appengine-Applikationen den speziellen Anforderungen von Google genügen. Insbesondere können sie ihre Daten nicht normal auf Platte speichern, sondern müssen ein Google-eigenes System namens Google datastore nutzen. Das führt dazu, dass nur speziell angepasste Applikationen in der Google-Cloud laufen, und diese umgekehrt nicht so ohne weiteres bei einem anderen Anbieter betrieben werden können. Das ist ein wichtiger Punkt, wenn man mal den Anbieter wechseln will.</p>
<p>Summa summarum kann man sagen, dass es mittlerweile interessante Angebote gibt, mit deren Hilfe man ohne großen Investitionsaufwand eigene Ideen umsetzen kann. Welches Angebot am besten passt, muss man dann im Einzelfall entscheiden. Ich habe auch schon ein paar Ideen, was ich mit den vorgestellten Cloud-Diensten so anfangen werde. Vielleicht stelle ich so eine Idee in einem der nächsten Posts genauer vor.  </p>
<p>Achja, wenn Ihr für eure Webanwendung eine eigene Domain braucht, ist vielleicht dieses <a href="https://www.google.com/a/cpanel/domain/new">Angebot von Google</a> von Interesse. Eine Domain kostet dort US $10 im Jahr.  Sie könnte, wenn ich die Beschreibung richtig verstehe, per DNS-Eintrag auch z.B. zur Konkurrenz von Amazon umgeleitet werden (die keine Domainregistrierung anbietet). Ansonsten könnt Ihr eure Domain natürlich auch bei anderen Anbietern registrieren, die eine Weiterleitung (oder, besser noch, eine freie Einstellung der DNS-Einträge) erlauben.</p>
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		<title>Kernkraft und Energiekrise</title>
		<link>http://www.galois.de/2010/09/13/kernkraft-und-energiekrise/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 18:52:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In meinem Blog ist ja des öfteren von den potentiellen Auswirkungen einer globalen Energiekrise die Rede. Nun, da gerade die Atomlobby Geheimabsprachen mit der Regierung getroffen hat, und die Laufzeit der AKWs um zwölf Jahre verlängert wurde, stellt sich für mich die Frage, ob das Ganze nicht tatsächlich sinnvoll sein könnte, angesichts der enormen Herausforderungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Blog ist ja des öfteren von den potentiellen Auswirkungen einer globalen Energiekrise die Rede. Nun, da gerade die Atomlobby <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,716678,00.html">Geheimabsprachen</a> mit der Regierung getroffen hat, und die Laufzeit der AKWs <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,715932,00.html">um zwölf Jahre verlängert</a> wurde, stellt sich für mich die Frage, ob das Ganze nicht tatsächlich sinnvoll sein könnte, angesichts der enormen Herausforderungen denen wir energietechnisch genüber stehen werden.</p>
<p>Auf den ersten Blick sieht es so aus: die Atomkraft versorgt uns billig und klimaschonend mit Energie. Aber leider ist das Endlagerproblem noch immer nicht gelöst. Schlimmer noch, die Asse, die als Versuchsendlager dienen sollte, ist nach nur wenigen Jahren komplett sanierungsbedürftig. <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,674469,00.html">3.7 Milliarden Euro</a> sollte das den Steuerzahler kosten. Leider wird es ziemlich sicher deutlich teurer, denn bei der Deklaration des Mülls wurde gelogen, und es befindet sich <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,716793,00.html">10x mehr mittelradioaktiver Müll</a> in dem Bergwerk als ursprünglich angenommen. Aber natürlich sind wir Steuerzahler auch nach der Bergung des Mülls noch nicht aus dem Schneider. Denn wenn der Müll erst mal aus dem Versuchs-&#8221;Endlager&#8221; heraus ist, muss er ja irgendwohin. Und zwar an einen geeigneten Ort, an dem er für die nächsten zigtausend Jahre sicher ist. Diese Sicherheit wird eine beachtliche Menge an Ressourcen verschlingen (selbst die Asse, die nur einen Bruchteil des Atommülls beinhaltet kostet uns Milliarden) &#8211; Ressourcen, die gerade in einer globalen Krise eventuell nicht aufgebracht werden könnten. </p>
<p>Das zweite Problem ist, dass die Laufzeitverlängerung den Ausbau der erneuerbaren Energien behindert. Schon jetzt beklagen <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,716093,00.html">alternative Energieanbieter</a>, dass sich ihre Investitionen nun nicht mehr rechnen würden. Diese hatten darauf gezählt, die Stromproduktion der Kernkraftwerke in naher Zukunft mit Strom aus neuen, eigenen Kraftwerken zu ersetzen. Die neuen Kraftwerke können nun nicht ausgelastet werden, und fahren Verluste ein. Natürlich wird so insbesondere auch der Ausbau der erneuerbaren Energien behindert.</p>
<p>So weit zum deprimierenden Teil. Es gibt aber auch eine gute Nachricht. Jeder von uns kann sehr leicht dazu beitragen, dass der Kniefall der Regierung vor den Atomlobbyisten irrelevant wird. Wir müssen nur alle zu einem <a href="http://www.atomausstieg-selber-machen.de/stromwechsel/anbieter.html">Ökostromanbieter</a> wechseln. Ich habe das <a href=http://www.galois.de/2009/10/12/tausche-adac-mitgliedschaft-gegen-okostrom/">letztes Jahr</a> bereits getan. Es ist wirklich das einfachste der Welt. Man füllt ein Formular aus, schickt es an den Ökostromanbieter, und schon ist der Wechsel erledigt. Die Kosten sind nur ein paar Prozent höher als bei einem normalen Stromvertrag. Ihr solltet nur darauf achten, dass Ihr zu einem reinen Ökostromanbieter (<a href="http://www.greenpeace-energy.de">greenpeace</a>, <a href="http://www.lichtblick.de/">lichtblick</a>, <a href="http://www.ews-schoenau.de/">ews</a> oder <a href="http://www.naturstrom.de/">naturstrom</a>) wechselt, denn das spüren die Konzerne am meisten.<br />
Ich bin mir ganz sicher, im Unterschied zu einem Wahlzettel wird diese Art Abstimmung ganz sicher auch von der Atomlobby ernst genommen.</p>
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		<title>Das Roboterzeitalter hat begonnen</title>
		<link>http://www.galois.de/2010/02/06/das-roboterzeitalter-hat-begonnen/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 14:57:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;zumindest hier bei mir in der Wohnung. Ich habe mir nämlich einen iRobot Roomba 520 gegönnt. Dabei handelt es sich um einen kleinen, runden Staubsaugroboter, der etwa 33 cm Durchmesser hat und ca 8 cm hoch ist. Nach knapp drei Stunden Ladezeit war er fertig geladen und es konnte losgehen. Der Kleine wuselt selbständig durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;zumindest hier bei mir in der Wohnung. Ich habe mir nämlich einen <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002P68AEK?ie=UTF8&#038;tag=florianscorne-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B002P68AEK">iRobot Roomba 520</a> gegönnt. Dabei handelt es sich um einen kleinen, runden Staubsaugroboter, der etwa 33 cm Durchmesser hat und ca 8 cm hoch ist. Nach knapp drei Stunden Ladezeit war er fertig geladen und es konnte losgehen. Der Kleine wuselt selbständig durch den Raum. Um Möbelstücke arbeitet er anscheined durch einen Abstandssensor sowie durch einen Berührungssensor unterstützt selbständig herum. Auch eine Treppe erkennt er problemlos (sonst wäre er hinuntergefallen und mittlerweile wohl teurer Schrott). Wenn er eine stark verschmutzte Stelle findet, dreht er Piroutten darüber.</p>
<p>Über den Algorithmus, nach dem der iRobot vorgeht, kann ich nur spekulieren. Es scheint so, als  würde er bevorzugt an Hindernissen die Richtung wechseln. Die neue Richtung scheint zufällig gewählt sein. Manchmal versucht er an Hindernissen aber auch eine andere Strategie: Er tastet sich am Hindernis entlang. Auf diese Art findet er den Weg auch in entlegene Winkel des Raumes. Sollte sich ein Kabel im Rad verfangen, was gerade bei dünnen Kabeln möglich ist, versucht er sebständig sich im Rückwärtsgang daraus freizumachen. Am Besten räumt man Kabel aber aus dem Weg, da er beim sich befreien daran zieht. Generell sollte der Boden natürlich möglichst frei sein, damit er überall hinkommt. Die Aufräum-Funktion fehlt nämlich leider. Und, weil er Hindernisse gerne touchiert, sollte man eventuell vorhandene, teure Bodenvasen aus der Ming-Dynastie besser vor ihm verstecken.</p>
<p>Die Reinigungsleistung des iRobot kann sich sehen lassen. Ich hätte nicht gedacht, wie viel Schmutz er in meiner Wohnung findet. Dabei kommt ihm vermutlich die eingebaute Rundbürste zu Gute, mit der er den Teppich beim Saugen bearbeitet. </p>
<p>Ganz ohne Wartung kommt der Roboter aber natürlich nicht aus: der Schmutzbehälter ist, bedingt durch die engen Platzverhältnisse, relativ klein, und sollte nach jedem Reinigungsvorgang geleert werden. Auch die Bürste muss ab und zu gereinigt werden. Den iRobot Roomba gibt es in verschiedenen Ausführungen, die mechanisch wohl identisch sind. Die teureren Varianten lassen sich zeitgesteuert programmieren, was meiner Ansicht nach überflüssig ist, denn die Wohnung sollte aufgeräumt sein, wenn er loslegt (und davon ist bei mir nicht immer auszugehen). Daher drücke ich lieber selbst auf den Knopf. Zudem gibt es diverses Zubehör, das in den verschiedenen Ausstattungsvarianten mitkommt. Zum Beispiel lassen sich dadurch Teile des Raumes per Infrarot markieren, und der iRobot meidet dann diesen Bereich. Für mich sehe ich da keinen Bedarf, daher bin ich beim einfachsten Modell geblieben.</p>
<p>Insgesamt ist der iRobot eine sehr praktische Haushaltshilfe, und ich bin überrascht wie gut das Ganze funktioniert. Den normalen Staubsauger werde ich dennoch nicht vollständig abschaffen, denn versteckte Ecken, die schmaler als der Durchmesser des iRobots sind, kann er naturgemäß nicht säubern.</p>
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		<title>Details zum EC-Karten-Problem</title>
		<link>http://www.galois.de/2010/01/08/details-zum-ec-karten-problem/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 16:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Allmählich sickern mehr Informationen zum EC-Karten-Problem durch. Heise Online hat heute einen ausführlichen Artikel darüber. Das Wichtigste in Kürze: Anders als von mir vermutet ist das Herstellerkürzel auf der Rückseite der Karte kein sicheres Anzeichen für die Herkunft des Chips. Allerdings seien Karten, die nach Juni 2009 ausgegeben wurden, auf keinen Fall betroffen. Mittlerweile scheinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allmählich sickern mehr Informationen zum EC-Karten-Problem durch. Heise Online hat heute einen <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Softwareupdate-fuer-Chips-koennte-EC-Karten-Problem-loesen-2-Update-897730.html">ausführlichen Artikel</a> darüber. Das Wichtigste in Kürze: Anders als <a href="http://www.galois.de/2010/01/06/das-ec-karten-desaster/">von mir vermutet</a> ist das Herstellerkürzel auf der Rückseite der Karte kein sicheres Anzeichen für die Herkunft des Chips. Allerdings seien Karten, die nach Juni 2009 ausgegeben wurden, auf keinen Fall betroffen. </p>
<p>Mittlerweile scheinen sich die Banken eine echte Lösung ausgedacht haben, wenn sie denn funktioniert: die Chips auf der Karte sollen automatisch ein Firmwareupdate über die Geldautomaten bekommen. Nach solch einem Update wäre auch ein Auslandseinsatz wieder unproblematisch.</p>
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		<title>Das EC-Karten-Desaster</title>
		<link>http://www.galois.de/2010/01/06/das-ec-karten-desaster/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 11:47:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Vermutlich habt Ihr mitbekommen, dass zum Jahreswechsel sage und schreibe 30 Millionen Bankkarten (EC- und Kreditkarten) ausgefallen sind. Weder Geldabhebungen noch Zahlungen mit der Karte waren möglich. Hintergrund ist, dass der auf den Karten enthaltene Chip sein OK für die Transaktion geben muss, und der verschluckt sich an der Jahreszahl 2010. Wer hätte gedacht, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vermutlich habt Ihr mitbekommen, dass zum Jahreswechsel <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,670282,00.html">sage und schreibe 30 Millionen</a> Bankkarten (EC- und Kreditkarten)</a> ausgefallen sind. Weder Geldabhebungen noch Zahlungen mit der Karte waren möglich. Hintergrund ist, dass der auf den Karten enthaltene Chip sein OK für die Transaktion geben muss, und der verschluckt sich an der Jahreszahl 2010. Wer hätte gedacht, dass wir zum 10. Jahrestag  der Jahr-2000-Bug-Hysterie in genau so einen Fehler, wie damals befürchtet, hineinlaufen?</p>
<p>Die Banken versuchen nun, durch Modifikationen an den Geldautomaten und Lesegeräten den Fehler in den Griff zu bekommen. Ich vermute, dass diese Automaten dann den betroffenen Chips ein anderes Datum liefern. Das Problem bei dieser Vorgehensweise ist natürlich, dass sämtliche Geldautomaten und Kartenlesegeräte ein Softwareupdate benötigen, um mit den kaputten Chips zurecht zu kommen. Die meisten Geldautomaten in Deutschland sollten mittlerweile funktionieren, aber bei den Lesegeräten in kleinen Geschäften wird es noch eine Weile dauern. Hinzu kommt die Frage, ob ausländische Banken und Läden sich ein obskures Softwareupdate einspielen, um ein Problem zu heben, von dem sie vermutlich noch nie gehört haben und das zudem nur deutsche Kunden betrifft. Ich glaube das wird nur eine Minderheit sein.</p>
<p>Ihr solltet also, sofern Ihr betroffen seid, von eurer Bank unbedingt den Austausch der defekten Karte verlangen. Wie bekommt Ihr heraus, ob Ihr betroffen seid? Also, wenn Ihr Probleme mit der Karte habt, ist das schon mal ein recht eindeutiges Indiz&#8230; Aber es kann natürlich sein, dass die Karte zu funktionieren scheint, weil die Geldautomaten, die Ihr so benutzt, schon das Update haben. In diesem Fall gibt der Hersteller des Chips auf der Karte einen Hinweis. Die fraglichen Chips stammen laut <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/ec-und-kreditkarten-banken-drohen-kosten-in-millionenhoehe;2507998;2">Handelsblatt</a> von der Firma Gemalto. Meistens findet sich auf der Rückseite der Karte ein Hinweis auf den Chip-Hersteller, sei es als Logo oder Abkürzung. Eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chipkarte#Hersteller">Liste der wichtigsten Hersteller</a> findet Ihr auf Wikipedia. Auf meiner Karte steht zum Beispiel PPC, also schätze ich, dass ich aus dem Scheider bin. Puh.</p>
<p>Was lernen wir daraus? Man sollte sich nie zu 100% auf das funktionieren eines komplexen Systems (das ist im IT- und Globalisierungszeitalter fast alles) verlassen. Davor, sich allzu sehr in Abhängigkeiter seiner EC-Karte zu geben habe ich ja schon letztes Jahr in <a href="http://www.galois.de/2009/10/13/bank-run-in-holland/">anderem Zusammenhang</a> gewarnt. Weil &#8220;unverhofft kommt oft&#8221; auch in anderen Bereichen gilt, kann ich euch zudem die Lektüre <a href="http://www.bbk.bund.de/cln_007/nn_402322/SharedDocs/Publikationen/Brosch_C3_BCren__und__Faltbl_C3_A4tter_20Download/Broschuere__Notfall,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Broschuere_Notfall.pdf">dieser Broschüre mit kleinen Tipps des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe</a> empfehlen.</p>
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		<title>Ebooks aus der Bibliothek</title>
		<link>http://www.galois.de/2009/11/15/ebooks-aus-der-bibliothek/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 16:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Als stolzer Ebook-Reader-Besitzer bin ich natürlich immer an Möglichkeiten interessiert, neues Futter für mein Gerät zu finden. Ein tolle Möglichkeit ist zum Beispiel die Onleihe. Das Konzept hinter der Onleihe ist simpel. Man kann sich über die Webseite Bücher aussuchen und auf seinen Ebook-Reader laden. Die Nutzungsdauer der Bücher ist dabei über DRM beschränkt. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als stolzer <a href="http://www.galois.de/2009/10/04/mein-ebook-reader-und-ich/">Ebook-Reader-Besitzer</a> bin ich natürlich immer an Möglichkeiten interessiert, neues Futter für mein Gerät zu finden. Ein tolle Möglichkeit ist zum Beispiel die <a href="http://www.onleihe.net/">Onleihe</a>.  Das Konzept hinter der Onleihe ist simpel. Man kann sich über die Webseite Bücher aussuchen und auf seinen Ebook-Reader laden. </p>
<p>Die Nutzungsdauer der Bücher ist dabei über DRM beschränkt. Das bedeutet, dass ich mir die Bücher wie in der realen Bibliothek für einen gewissen Zeitraum &#8220;leihen&#8221; kann. Am Ende der Leihfrist wird das Ebook automatisch &#8220;zurückgegeben&#8221;: die Datei ist zwar noch da, aber läßt sich nicht mehr öffnen. Das ist natürlich ungemein praktisch, denn man hat zum einen nicht die Lauferei zur Bibilothek, zum anderen kann es nicht passieren, dass man aus Versehen die Leihfrist überschreitet.</p>
<p>Teilnehmen an der Onleihe können alle Nutzer der angeschlossenen öffentlichen Bibliotheken. Eventuell  müßt Ihr also dort einen Ausweis beantragen. Die Inhalte kommen dabei jeweils von der örtlichen Bibliothek.  Onleihe.net ist also lediglich die gemeinsame technische Plattform, über die die angeschlossenen Bibliotheken das Verleihen von Ebooks abwickeln. Daher werden Nutzern von verschiedenen Bilbliotheken auch unterschiedliche Inhalte angeboten. Und auch die Leihfristen variieren.</p>
<p>Apropos Leihfrist: Bei der Stadtbibliothek Reutlingen, wo ich bin, ist die Leihfrist für elektronische Medien auf zwei Wochen beschränkt. In manchen Fällen kann das etwas kurz sein (zum Beispiel bei sehr dicken Wälzern). Auf der anderen Seite ist es natürlich verständlich, dass die vorhandenen Ebooks möglichst effizient genutzt werden sollen, indem sie frühzeitig weiterverliehen werden. Und man kann so ein Buch ja auch einfach bequem am Rechner nochmal ausleihen.</p>
<p>Trotzdem hätte ich einen Vorschlag, wie sich der Umgang mit der Leihfrist noch verbessern lassen könnte. Das Ganze ist ja elektronisch organisiert &#8211; daher darf das System etwas komplizierter sein, als in der herkömmlichen analogen Bibliothek. Meine Idee ist nun, statt fester Fristen jedem Nutzer eine gewisse Anzahl von Leihpunkten zu geben. Jeder Leihpunkt entspräche einer gewissen Nutzungszeit, und kann für ein vom Nutzer bestimmtes Medium ausgegeben werden. Wird das Medium zurückgegen, erhält der Nutzer seine Leihpunkte zurück. Wenn zum Beispiel der Nutzer also von der acht Leihpunkte erhält, hätte er die Wahl, ein einzelnes Buch für 8 Wochen zu leihen, 2 Bücher für 4 Wochen oder auch 8 Bücher für eine Woche. So würden die Ressourcen der Bibliotheken geschont, aber die Nutzer hätten trotzdem flexible Leihfristen.</p>
<p>Achja, das Buch, mit dem ich das System getestet habe war gar nicht als Ebook-Reader-geeignet gekennzeichnet. Es lag trotzdem im Epub-Format vor, und funktionierte entsprechend auf meinem Reader einwandfrei. Es lohnt sich im Zweifel also einfach mal auszuprobieren, ob ein Medium funktioniert. Die Zahl der Bücher ist nämlich noch überschaubar &#8211; die Onleihe befindet sich offenbar noch im Aufbau.</p>
<p>Was ihr aber auf keinen Fall machen solltet, ist den Kindle von Amazon zu kaufen. Das Gerät ist zwar cool, da man keinen Rechner braucht, um Bücher darauf laden zu können,  denn der Kindle geht über Mobilfunk direkt ins Internet. Der Nachteil ist aber, dass nur Bücher aus Amazons Shop geladen werden können, weil der Kindle unter anderem nicht das Epub-Format versteht. Eine Liste kompatibler Geräte gibt es <a href="http://www.onleihe.de/opencms/opencms/divibib-customer/common/de/eBookReaderKompatibilitaetsliste_Onleihe.pdf">hier</a>.</p>
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		<title>Mein Ebook-Reader und ich</title>
		<link>http://www.galois.de/2009/10/04/mein-ebook-reader-und-ich/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 19:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor gut einem Monat habe ich mir einen Ebook-Reader gegönnt, und möchte euch meine Erfahrungen damit nicht vorenthalten. Meine Wahl fiel auf den Sony PRS-505S. Dieser Reader ist zwar schon eine Weile am Markt, ist aber hochwertig verarbeitet und hat keinen Touchscreen. Im Augenblick reduziert nämlich bei den Konkurrenzprodukten die Folie für die Touchscreen-Funktionalität den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor gut einem Monat habe ich mir einen Ebook-Reader gegönnt, und möchte euch meine Erfahrungen damit nicht vorenthalten. Meine Wahl fiel auf den <a href="http://www.heise.de/preisvergleich/a416201.html">Sony PRS-505S</a>. Dieser Reader ist zwar schon eine Weile am Markt, ist aber hochwertig verarbeitet und hat keinen Touchscreen. Im Augenblick reduziert nämlich bei den Konkurrenzprodukten die Folie für die Touchscreen-Funktionalität den Kontrast etwas. Weil ich persönlich vorläufig auf das Feature. in meinen Ebooks herumzukritzeln zu können, verzichten kann, habe ich mich daher gegen einen Touchscreen entschieden.</p>
<p>Wichtig war mir vielmehr, dass der Reader das Epub-Format unterstützt. Epub ist ein relativ neuer, offener Standard, und es gibt Ebooks von den verschiedensten Produzenten für dieses Format. Das bedeutet, dass ich auf keinen Händler festgelegt bin, wie etwa bei Amazons Kindle. Im Vergleich zum Kindle kann der Sony übrigens keine Bücher direkt per UMTS herunterladen, sondern man muss den altmodischen Weg über ein USB-Kabel und einen PC gehen. Auch dies kann ein Vorteil sein: dadurch ist es nicht möglich, Inhalte per Funk zu verändern oder zu löschen, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schueler-verklagt-Amazon-749353.html">wie jüngst beim Kindle geschehen</a> (wobei Amazon mittlerweile <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-zahlt-150-000-US-Dollar-wegen-Loeschung-von-E-Books-807776.html">versprochen</a> hat, derartige Eingriffe künftig zu unterlassen).</p>
<p>So, aber was sind denn nun meine Erfahrungen damit? Zuerst mal ist das Display wirklich klasse. Durch die verwendete <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/E_Ink">E-Ink Technologie</a> hat man einen unglaublichen Kontrast und kann auch im gleisendsten Sonnenlicht noch problemlos lesen. Das Display kommt dabei ohne Hintergrundbeleuchtung aus, und ist absolut flimmerfrei. Es liest sich weitgehend ermüdungsfrei wie ein richtiges Buch. Mit dem Unterschied, dass man die Schriftgröße in drei Stufen wählen kann. </p>
<p>Natürlich sind die Inhalte, die man käuflich erwerben kann, zumeist kopiergeschützt. Der Kopierschutz stammt von Adobe. Leider benötigt man ein Windows, um die kopiergeschützten Inhalte für den Reader freizuschalten. Die Kopierschutzsoftware war bei der Erstregistrierung des Readers etwas zickig, und konnte erst durch temporäre Deaktivierung der Firewall zur Zusammenarbeit überredet werden. Danach ging dann aber alles glatt. </p>
<p>Problemloser als kommerzielle Bücher sind natürlich freie Texte. Darunter fallen nach dem deuutschen Urheberrecht alle Klasiker, deren Autoren länger als 70 Jahre tot sind. Eine Auswahl schon vorbereiteter Ebooks findet Ihr auf <a href="http://feedbooks.com/books/top?lang=de">Feedbooks</a>. Die umfangreichste Sammlung an freien Büchern führt aber immer noch das <a href="http://gutenberg.spiegel.de/">Projekt Gutenberg</a>. Allerdings stellt das Projekt Gutenberg keine Bücher mehr zum Download zur Verfügung, sondern man muss eine DVD oder Speicherkarte mit den Texten kaufen, wenn man nicht im Browser lesen möchte (bzw an einem Skript basteln, siehe unten).</p>
<p>Ein weiteres Format, das der Sony unterstützt, ist PDF. Somit können auch Texte im PDF-Format, die man vielerorts herunterladen können, gelesen werden. Leider sind PDFs prinzipbedingt nur eingeschränkt umformatierbar. Der Reader versucht es trotzdem, denn für A4 ausgelegte Layouts machen auf dem kleinen Display nur bedingt Spass. Die Resultate sind gemischt &#8211; manche Dokumente funktionieren problemlos, andere lassen sich nicht vergrößern. Das bedeutet, damm man eigentlich Epub-Dateien möchte, wenn es geht.</p>
<p>Epub-Dateien lassen sich übrigens recht komfortabel mit dem Programm <a href="http://calibre.kovidgoyal.net/">calibre</a> aus Html-Dateien erzeugen. Aber wo bekommt man Bücher in sauber formatiertem Html her? Meistens sind im Netz veröffentliche Bücher ja entweder im PDF-Format, oder auf zig Html-Seiten verteilt, die zudem noch mit Navigationsleisten, Werbung und ähnlichem gespickt sind. Wenn Ihr technisch versiert seid, könnt Ihr euch ein kleines Python-Skript basteln, das automatisiert die gewünschten Inhalte herunterlädt, und alles überflüssige weglässt. Beim Herausfrickeln der Inhalte aus Webseiten hat sich für mich die Bibilothek <a href="http://www.crummy.com/software/BeautifulSoup/">BeautifulSoup</a> bewährt. Ein kleines Beispiel, wie so ein Skript ungefähr aussehen könnte habe ich euch <a href="http://www.galois.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/ebookdownload.py">hier</a> vorbereitet. Achtung: dieses Skript lädt so direkt nichts sinnvolles herunter. Es ist als Ausgangspunkt für eigene Experimente gedacht. Ihr müßt es schon für euren konkreten Einsatzzweck modifizieren &#8211; dazu braucht Ihr ein wenig Grundwissen über <a href="http://docs.python.org/">Python</a>, <a href="http://de.selfhtml.org/">Html</a> und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Regular_expression">Regular Expressions</a>, um es an die Struktur der jeweiligen Webseite anzupassen.</p>
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		<title>Fotos aus Andalusien</title>
		<link>http://www.galois.de/2009/05/31/fotos-aus-andalusien/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 18:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie bereits erwähnt, verbrachte ich kürzlich im wunderschönen Andalusien meinen Urlaub. Dort konnte ich endlich meine neue Kamera, eine Fuji Finepix F200EXR ausgiebig testen. Die Bilder habe ich nun mit Kommentaren versehen, und Ihr könnt das Ergebnis bewundern. Da die Technikfreaks unter euch sicher neugierig sind, möchte ich euch auch meine Erfahrungen mit der Kamera [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits erwähnt, verbrachte ich kürzlich im wunderschönen Andalusien meinen Urlaub.<br />
Dort konnte ich endlich meine neue Kamera, eine Fuji Finepix F200EXR ausgiebig testen. Die Bilder habe ich nun mit Kommentaren versehen, und Ihr könnt <a href="http://www.galois.de/bilder/andalucia">das Ergebnis</a> bewundern.</p>
<p>Da die Technikfreaks unter euch sicher neugierig sind, möchte ich euch auch meine Erfahrungen mit der Kamera nicht vorenthalten. Zumal die Kamera die neue EXR-Technik implementiert. Beim EXR-Sensor sind die Pixel der Kamera auf <a href="http://www.heise.de/foto/Neuartiger-CCD-Sensor-von-Fuji-mit-abgewandeltem-Farbfilter--/news/meldung/116352">besondere Weise</a> angeordnet, so dass bei schwierigen Lichtverhältnissen die Lichtempfindlichkeit auf Kosten der Auflösung erhöht werden kann, ohne dass dadurch Farbsäume oder ähnliche Artefakte provoziert werden. Die reduzierte Auflösung fällt nicht so sehr ins Gewicht &#8211; es sei denn man möchte die Bilder in Postergröße drucken.</p>
<p>So weit die Theorie. Auch in der Praxis macht der Umgang mit der Kamera Spaß, auch wenn man natürlich keine Wunder erwarten darf. Meine Versuche, Fotos in sehr düsteren Spelunken ohne Blitz freihändig zu schießen, sind zum Beispiel gescheitert.<br />
Auch <a href="http://www.galois.de/bilder/andalucia/Cordoba/tn/DSCF0688.JPG.html">dieses Bild</a> aus der Moschee von Cordoba ist schon etwas grieselig und zudem eine zehntel Sekunde belichtet. Man muss aber dazu sagen, dass die Moschee, wie unschwer zu erkennen, im wesentlichen nur durch die sporadisch aufgehängten Leuchter illuminiert war, und daher nicht wirklich hell war. Im Grossen und Ganzen bin ich zufrieden mit der Lichtempfindlichkeit &#8211; sie reicht aus um ohne Stativ, Blitz und grosses Theater in Innenräumen brauchbare Bilder zu produzieren. Man sollte auch bedenken, dass die Kamera Hosentaschenformat hat, und daher mit einer kleinen Linse auskommen muss.</p>
<p>Ein weiteres Feature des EXR-Sensors ist die dynamische Belichtung. Hierzu wird wiederum die Auflösung reduziert, diesmal mit dem Ziel, helle Bereiche nicht überzubelichten, bzw dunkle Bereiche nicht in Schwarz absaufen zu lassen. Ein schönes Beispiel hierfür ist, wie ich finde, <a href="http://www.galois.de/bilder/andalucia/Granada/tn/DSCF0476.JPG.html">dieses Bild</a>. Die Verzierungen an den Bögen im Vordergrund sind gut zu erkennen, obwohl sie sich im Schatten befinden, und der Hintergrund sonnenbeschienen ist.</p>
<p>Nett finde ich ausserdem das Objektiv der Kamera, das bis zu 5x zoomt, und in der kleinsten Zoomstufe auch gut für halbwegs weitwinklige Panoramaaufnahmen geeignet ist. Für eine Hosentaschenkamera ist das definitiv kein Standard.</p>
<p>Doch auch die Nachteile will ich nicht verschweigen: Video geht nur bis zur Auflösung von 640&#215;480, aber ehrlich gesagt ist das ein Feature, dass ich kaum nutze. Und das Menü ist etwas unübersichtlich, da manche Einstellmöglichkeiten nur in speziellen Modi verfügbar sind, und zudem die Tastenbelegung, um manche Einstellung zu tätigen, für mich anfangs etwas überaschend war. Aber die meiste Zeit hatte ich die Kamera ohnehin auf EXR-Auto, denn die Automatik funktioniert recht zuverlässig.</p>
<p>Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich ziemlich zufrieden mit meiner neuen Kleinen bin. Wenn Ihr wirklich ausführiche Tests dazu lesen möchtet, werdet Ihr auf <a href="http://www.heise.de/foto/Sensor-2-0-Fuji-F200EXR-im-Test--/artikel/136028">heise</a> oder auf <a href="http://www.dkamera.de/testberichte/fujifilm/finepix-f200exr">dkamera</a> fündig. Falls Ihr euch jetzt spontan so ein Ding zulegen wollt (Achtung, nicht ganz billig), und das zufällig über Amazon erledigen möchtet, könnt Ihr mir einen Gefallen tun, und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001TTLF6E?ie=UTF8&#038;tag=florianscorne-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B001TTLF6E">diesen gesponsorten Link</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=florianscorne-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B001TTLF6E" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> zum Bestellen benutzen.</p>
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		<title>Rufnummernmitnahme fürs Handy</title>
		<link>http://www.galois.de/2009/04/02/rufnummernmitnahme_furs_handy/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 17:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern bin ich stolzer Besitzer eines neuen Handyvertrags. Natürlich wollte ich meine Rufnummer zum neuen Anbieter mitnehmen, denn sonst hätte ich sämtlichen Bekannten meine neue Nummer mitteilen müssen, was zum einen ein ziemlicher Aufwand ist und zum anderen erfahrungsgemäß nicht wirklich funktioniert. Also habe ich mich auf Teltarif.de über das Vorgehen bei einer sogenannten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern bin ich stolzer Besitzer eines neuen Handyvertrags. Natürlich wollte ich meine Rufnummer zum neuen Anbieter mitnehmen, denn sonst hätte ich sämtlichen Bekannten meine neue Nummer mitteilen müssen, was zum einen ein ziemlicher Aufwand ist und zum anderen erfahrungsgemäß nicht wirklich funktioniert. </p>
<p>Also habe ich mich auf Teltarif.de über das Vorgehen bei einer sogenannten <a href="http://www.teltarif.de/i/portierung.html">Portierung</a> schlau gemacht. Im Wesentlichen braucht man nur bei seinem alten Anbieter zu kündigen, und ihm ausserdem mitteilen, dass man seine Rufnummer mitzunehmen gedenkt. Per Gesetz muss das jeder Provider zulassen (er darf aber eine Gebühr von ca 25-30 Euro dafür verlangen).</p>
<p>Danach ging es auf die Suche nach einem neuen Anbieter, der zum einen erlaubt, die Rufnummer vom alten Provider zu übernehmen (dazu ist er nämlich nicht verpflichtet), und zum anderen günstige Tarife bietet. Den besten Tarif für das eigene Telefonierverhalten könnt Ihr euch übrigens ebenfalls von  <a href="http://www.teltarif.de/mobilfunk/profil.html">Teltarif.de berechnen lassen</a>.</p>
<p>Bei mir fiel die Wahl dann auf <a href="http://www.maxxim.de">Maxxim</a>, einen Prepaid-Billiganbieter im D1-Netz. Also habe ich mit 2 Monaten Vorlauf eine Kündigung an meinen bisherigen Provider geschickt, mir den Kündigungstermin bestätigen lassen, und anschliessend das Ganze bei Maxxim eingetütet. Und ich muss sagen, es hat trotz ziemlicher Bedenken meinerseits hervorragend geklappt. Irgendwann in der Nacht Dienstag auf Mittwoch haben sie meine Telefonnummer umgezogen, und fast alles lief auf Anhieb (die SIM-Karte musste ich natürlich von Hand austauschen).</p>
<p>Warum nur fast alles? Die Mobilbox ging zuerst nicht dran, obwohl sie laut Webseite von Maxxim eingeschaltet war. Dieser Fehler hat mich ein wenig Forschungsarbeit gekostet, die ich euch an dieser Stelle natürlich gerne mitteile. Und zwar kann man die Weiterleitung zur Mailbox (nach wie viel mal Klingen das passiert, usw) über <a href="http://www.teltarif.de/i/umleitung.html?page=2">Steuercodes am Handy</a> einstellen. Zur Eingabe des Steuercodes braucht man aber die vollständige Rufnummer der Mobilbox. Nach einigem hin und her stellte sich heraus, dass man für den Steuercode die Mobilboxnummer des <i>alten</i> Provider verwenden muss, wie <a href="http://www.heise.de/mobil/Mobilfunkrufnummern-in-ein-anderes-Netz-mitnehmen--/artikel/90502/1">im Kasten hier auf heise</a> beschrieben.</p>
<p>Und kaum hatte ich den richtigen Code eingegeben, funktionierte dann wirklich alles. Ein Providerwechsel ist also kein Hexenwerk, sofern man den Anbietern genügend Zeit gibt, den Wechsel vorzubereiten.</p>
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		<title>Wator &#8211; eine Räuber/Beute Simulation</title>
		<link>http://www.galois.de/2009/02/06/wator-eine-rauberbeute-simulation/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 20:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern bin ich zufällig im Netz über eine Implementierung von Wator als Java-Applet gestolpert. Wator steht für Water Torus und simuliert die Nahrungskette zwischen Fischen und Haien auf einem fiktiven Planeten. Die Idee für Wator stammt aus einer &#8220;Spektrum der Wissenschaft&#8221;-Ausgabe aus den 80ern. Als Schüler habe ich sie natürlich gleich umgesetzt (in Turbo Pascal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern bin ich zufällig im Netz über eine Implementierung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wator">Wator</a> als <a href="http://www.leinweb.com/snackbar/wator/">Java-Applet</a> gestolpert. Wator steht für Water Torus und simuliert die Nahrungskette zwischen Fischen und Haien auf einem fiktiven Planeten. Die Idee für Wator stammt aus einer &#8220;Spektrum der Wissenschaft&#8221;-Ausgabe aus den 80ern. Als Schüler habe ich sie natürlich gleich umgesetzt  (in Turbo Pascal 3), als ich damals darüber gestolpert bin.<br />
Voller Begeisterung habe ich dann den Rechner nächtelang laufen lassen, um verschiedene Parameter durchzuprobieren.</p>
<p>Aber abgesehen von den Erinnerungen an alte Zeiten ist auch die Wachstumsdynamik in der zugegebenermassen sehr einfachen Wator-Welt recht interessant. Warum, kann jeder selbst herausfinden, denn ich habe das Wator-Applet (mit ein paar Performance-Verbesserungen, und einer kleinen Änderung beim Hunger von neugeborenen Haien) ans Ende dieses Artikels gehängt. Im Wesentlichen lassen sich 3 Parameter einstellen:</p>
<ul>
<li><strong>Fish Breed:</strong>Die Zeit, die es dauert, bis ein Fisch (grün) sich vermehrt.</li>
<li><strong>Shark Breed:</strong>Die Zeit, die es dauert, bis ein Hai (rot) sich vermehrt. Eine niedrige Zahl hier bedeuted eine hohe Wachstumsrate der Hai-Population. Das könnte ein Vorteil für die Haie sein. Aber ist es das? Ausprobieren!</li>
<li><strong>Shark Starve:</strong>Die Zeit, die es dauert, bis ein Hai verhungert, wenn er keinen Fisch findet. Ein hoher Wert hier sollte einzelnen Haien durch schlechte Zeiten helfen. Aber wie steht es um die Gesamtheit der Haie? Kann man versuchen, daraus Lehren über lebensverlängernde Massnahmen für &#8220;notleidende&#8221; Banken ziehen?</li>
</ul>
<p>Falls mal eine Population ausgestorben sein sollte, kann man mit den Reglern &#8220;Sharks&#8221; und &#8220;Fish&#8221; wieder neue Exemplare hinzufügen. Achja, das Ganze startet natürlich erst, nachdem Ihr das &#8220;Go&#8221; gegeben habt&#8230;.</p>
<p><applet codebase="http://www.galois.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/" code="wator.class" width="520" height="600">Leider kann das Wator-Applet nicht ausgeführt werden, da kein Java gefunden wurde.<br />
    </applet></p>
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