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	<title>Flo's Corner &#187; Technik</title>
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	<description>Das Leben im Vorbeiflug</description>
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		<title>Das Roboterzeitalter hat begonnen</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 14:57:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;zumindest hier bei mir in der Wohnung. Ich habe mir nämlich einen iRobot Roomba 520 gegönnt. Dabei handelt es sich um einen kleinen, runden Staubsaugroboter, der etwa 33 cm Durchmesser hat und ca 8 cm hoch ist. Nach knapp drei Stunden Ladezeit war er fertig geladen und es konnte losgehen. Der Kleine wuselt selbständig durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;zumindest hier bei mir in der Wohnung. Ich habe mir nämlich einen <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002P68AEK?ie=UTF8&#038;tag=florianscorne-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B002P68AEK">iRobot Roomba 520</a> gegönnt. Dabei handelt es sich um einen kleinen, runden Staubsaugroboter, der etwa 33 cm Durchmesser hat und ca 8 cm hoch ist. Nach knapp drei Stunden Ladezeit war er fertig geladen und es konnte losgehen. Der Kleine wuselt selbständig durch den Raum. Um Möbelstücke arbeitet er anscheined durch einen Abstandssensor sowie durch einen Berührungssensor unterstützt selbständig herum. Auch eine Treppe erkennt er problemlos (sonst wäre er hinuntergefallen und mittlerweile wohl teurer Schrott). Wenn er eine stark verschmutzte Stelle findet, dreht er Piroutten darüber.</p>
<p>Über den Algorithmus, nach dem der iRobot vorgeht, kann ich nur spekulieren. Es scheint so, als  würde er bevorzugt an Hindernissen die Richtung wechseln. Die neue Richtung scheint zufällig gewählt sein. Manchmal versucht er an Hindernissen aber auch eine andere Strategie: Er tastet sich am Hindernis entlang. Auf diese Art findet er den Weg auch in entlegene Winkel des Raumes. Sollte sich ein Kabel im Rad verfangen, was gerade bei dünnen Kabeln möglich ist, versucht er sebständig sich im Rückwärtsgang daraus freizumachen. Am Besten räumt man Kabel aber aus dem Weg, da er beim sich befreien daran zieht. Generell sollte der Boden natürlich möglichst frei sein, damit er überall hinkommt. Die Aufräum-Funktion fehlt nämlich leider. Und, weil er Hindernisse gerne touchiert, sollte man eventuell vorhandene, teure Bodenvasen aus der Ming-Dynastie besser vor ihm verstecken.</p>
<p>Die Reinigungsleistung des iRobot kann sich sehen lassen. Ich hätte nicht gedacht, wie viel Schmutz er in meiner Wohnung findet. Dabei kommt ihm vermutlich die eingebaute Rundbürste zu Gute, mit der er den Teppich beim Saugen bearbeitet. </p>
<p>Ganz ohne Wartung kommt der Roboter aber natürlich nicht aus: der Schmutzbehälter ist, bedingt durch die engen Platzverhältnisse, relativ klein, und sollte nach jedem Reinigungsvorgang geleert werden. Auch die Bürste muss ab und zu gereinigt werden. Den iRobot Roomba gibt es in verschiedenen Ausführungen, die mechanisch wohl identisch sind. Die teureren Varianten lassen sich zeitgesteuert programmieren, was meiner Ansicht nach überflüssig ist, denn die Wohnung sollte aufgeräumt sein, wenn er loslegt (und davon ist bei mir nicht immer auszugehen). Daher drücke ich lieber selbst auf den Knopf. Zudem gibt es diverses Zubehör, das in den verschiedenen Ausstattungsvarianten mitkommt. Zum Beispiel lassen sich dadurch Teile des Raumes per Infrarot markieren, und der iRobot meidet dann diesen Bereich. Für mich sehe ich da keinen Bedarf, daher bin ich beim einfachsten Modell geblieben.</p>
<p>Insgesamt ist der iRobot eine sehr praktische Haushaltshilfe, und ich bin überrascht wie gut das Ganze funktioniert. Den normalen Staubsauger werde ich dennoch nicht vollständig abschaffen, denn versteckte Ecken, die schmaler als der Durchmesser des iRobots sind, kann er naturgemäß nicht säubern.</p>
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		<title>Details zum EC-Karten-Problem</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 16:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Allmählich sickern mehr Informationen zum EC-Karten-Problem durch. Heise Online hat heute einen ausführlichen Artikel darüber. Das Wichtigste in Kürze: Anders als von mir vermutet ist das Herstellerkürzel auf der Rückseite der Karte kein sicheres Anzeichen für die Herkunft des Chips. Allerdings seien Karten, die nach Juni 2009 ausgegeben wurden, auf keinen Fall betroffen. Mittlerweile scheinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allmählich sickern mehr Informationen zum EC-Karten-Problem durch. Heise Online hat heute einen <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Softwareupdate-fuer-Chips-koennte-EC-Karten-Problem-loesen-2-Update-897730.html">ausführlichen Artikel</a> darüber. Das Wichtigste in Kürze: Anders als <a href="http://www.galois.de/2010/01/06/das-ec-karten-desaster/">von mir vermutet</a> ist das Herstellerkürzel auf der Rückseite der Karte kein sicheres Anzeichen für die Herkunft des Chips. Allerdings seien Karten, die nach Juni 2009 ausgegeben wurden, auf keinen Fall betroffen. </p>
<p>Mittlerweile scheinen sich die Banken eine echte Lösung ausgedacht haben, wenn sie denn funktioniert: die Chips auf der Karte sollen automatisch ein Firmwareupdate über die Geldautomaten bekommen. Nach solch einem Update wäre auch ein Auslandseinsatz wieder unproblematisch.</p>
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		<title>Das EC-Karten-Desaster</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 11:47:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Vermutlich habt Ihr mitbekommen, dass zum Jahreswechsel sage und schreibe 30 Millionen Bankkarten (EC- und Kreditkarten) ausgefallen sind. Weder Geldabhebungen noch Zahlungen mit der Karte waren möglich. Hintergrund ist, dass der auf den Karten enthaltene Chip sein OK für die Transaktion geben muss, und der verschluckt sich an der Jahreszahl 2010. Wer hätte gedacht, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vermutlich habt Ihr mitbekommen, dass zum Jahreswechsel <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,670282,00.html">sage und schreibe 30 Millionen</a> Bankkarten (EC- und Kreditkarten)</a> ausgefallen sind. Weder Geldabhebungen noch Zahlungen mit der Karte waren möglich. Hintergrund ist, dass der auf den Karten enthaltene Chip sein OK für die Transaktion geben muss, und der verschluckt sich an der Jahreszahl 2010. Wer hätte gedacht, dass wir zum 10. Jahrestag  der Jahr-2000-Bug-Hysterie in genau so einen Fehler, wie damals befürchtet, hineinlaufen?</p>
<p>Die Banken versuchen nun, durch Modifikationen an den Geldautomaten und Lesegeräten den Fehler in den Griff zu bekommen. Ich vermute, dass diese Automaten dann den betroffenen Chips ein anderes Datum liefern. Das Problem bei dieser Vorgehensweise ist natürlich, dass sämtliche Geldautomaten und Kartenlesegeräte ein Softwareupdate benötigen, um mit den kaputten Chips zurecht zu kommen. Die meisten Geldautomaten in Deutschland sollten mittlerweile funktionieren, aber bei den Lesegeräten in kleinen Geschäften wird es noch eine Weile dauern. Hinzu kommt die Frage, ob ausländische Banken und Läden sich ein obskures Softwareupdate einspielen, um ein Problem zu heben, von dem sie vermutlich noch nie gehört haben und das zudem nur deutsche Kunden betrifft. Ich glaube das wird nur eine Minderheit sein.</p>
<p>Ihr solltet also, sofern Ihr betroffen seid, von eurer Bank unbedingt den Austausch der defekten Karte verlangen. Wie bekommt Ihr heraus, ob Ihr betroffen seid? Also, wenn Ihr Probleme mit der Karte habt, ist das schon mal ein recht eindeutiges Indiz&#8230; Aber es kann natürlich sein, dass die Karte zu funktionieren scheint, weil die Geldautomaten, die Ihr so benutzt, schon das Update haben. In diesem Fall gibt der Hersteller des Chips auf der Karte einen Hinweis. Die fraglichen Chips stammen laut <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/ec-und-kreditkarten-banken-drohen-kosten-in-millionenhoehe;2507998;2">Handelsblatt</a> von der Firma Gemalto. Meistens findet sich auf der Rückseite der Karte ein Hinweis auf den Chip-Hersteller, sei es als Logo oder Abkürzung. Eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chipkarte#Hersteller">Liste der wichtigsten Hersteller</a> findet Ihr auf Wikipedia. Auf meiner Karte steht zum Beispiel PPC, also schätze ich, dass ich aus dem Scheider bin. Puh.</p>
<p>Was lernen wir daraus? Man sollte sich nie zu 100% auf das funktionieren eines komplexen Systems (das ist im IT- und Globalisierungszeitalter fast alles) verlassen. Davor, sich allzu sehr in Abhängigkeiter seiner EC-Karte zu geben habe ich ja schon letztes Jahr in <a href="http://www.galois.de/2009/10/13/bank-run-in-holland/">anderem Zusammenhang</a> gewarnt. Weil &#8220;unverhofft kommt oft&#8221; auch in anderen Bereichen gilt, kann ich euch zudem die Lektüre <a href="http://www.bbk.bund.de/cln_007/nn_402322/SharedDocs/Publikationen/Brosch_C3_BCren__und__Faltbl_C3_A4tter_20Download/Broschuere__Notfall,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Broschuere_Notfall.pdf">dieser Broschüre mit kleinen Tipps des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe</a> empfehlen.</p>
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		<title>Ebooks aus der Bibliothek</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 16:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Als stolzer Ebook-Reader-Besitzer bin ich natürlich immer an Möglichkeiten interessiert, neues Futter für mein Gerät zu finden. Ein tolle Möglichkeit ist zum Beispiel die Onleihe. Das Konzept hinter der Onleihe ist simpel. Man kann sich über die Webseite Bücher aussuchen und auf seinen Ebook-Reader laden. Die Nutzungsdauer der Bücher ist dabei über DRM beschränkt. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als stolzer <a href="http://www.galois.de/2009/10/04/mein-ebook-reader-und-ich/">Ebook-Reader-Besitzer</a> bin ich natürlich immer an Möglichkeiten interessiert, neues Futter für mein Gerät zu finden. Ein tolle Möglichkeit ist zum Beispiel die <a href="http://www.onleihe.net/">Onleihe</a>.  Das Konzept hinter der Onleihe ist simpel. Man kann sich über die Webseite Bücher aussuchen und auf seinen Ebook-Reader laden. </p>
<p>Die Nutzungsdauer der Bücher ist dabei über DRM beschränkt. Das bedeutet, dass ich mir die Bücher wie in der realen Bibliothek für einen gewissen Zeitraum &#8220;leihen&#8221; kann. Am Ende der Leihfrist wird das Ebook automatisch &#8220;zurückgegeben&#8221;: die Datei ist zwar noch da, aber läßt sich nicht mehr öffnen. Das ist natürlich ungemein praktisch, denn man hat zum einen nicht die Lauferei zur Bibilothek, zum anderen kann es nicht passieren, dass man aus Versehen die Leihfrist überschreitet.</p>
<p>Teilnehmen an der Onleihe können alle Nutzer der angeschlossenen öffentlichen Bibliotheken. Eventuell  müßt Ihr also dort einen Ausweis beantragen. Die Inhalte kommen dabei jeweils von der örtlichen Bibliothek.  Onleihe.net ist also lediglich die gemeinsame technische Plattform, über die die angeschlossenen Bibliotheken das Verleihen von Ebooks abwickeln. Daher werden Nutzern von verschiedenen Bilbliotheken auch unterschiedliche Inhalte angeboten. Und auch die Leihfristen variieren.</p>
<p>Apropos Leihfrist: Bei der Stadtbibliothek Reutlingen, wo ich bin, ist die Leihfrist für elektronische Medien auf zwei Wochen beschränkt. In manchen Fällen kann das etwas kurz sein (zum Beispiel bei sehr dicken Wälzern). Auf der anderen Seite ist es natürlich verständlich, dass die vorhandenen Ebooks möglichst effizient genutzt werden sollen, indem sie frühzeitig weiterverliehen werden. Und man kann so ein Buch ja auch einfach bequem am Rechner nochmal ausleihen.</p>
<p>Trotzdem hätte ich einen Vorschlag, wie sich der Umgang mit der Leihfrist noch verbessern lassen könnte. Das Ganze ist ja elektronisch organisiert &#8211; daher darf das System etwas komplizierter sein, als in der herkömmlichen analogen Bibliothek. Meine Idee ist nun, statt fester Fristen jedem Nutzer eine gewisse Anzahl von Leihpunkten zu geben. Jeder Leihpunkt entspräche einer gewissen Nutzungszeit, und kann für ein vom Nutzer bestimmtes Medium ausgegeben werden. Wird das Medium zurückgegen, erhält der Nutzer seine Leihpunkte zurück. Wenn zum Beispiel der Nutzer also von der acht Leihpunkte erhält, hätte er die Wahl, ein einzelnes Buch für 8 Wochen zu leihen, 2 Bücher für 4 Wochen oder auch 8 Bücher für eine Woche. So würden die Ressourcen der Bibliotheken geschont, aber die Nutzer hätten trotzdem flexible Leihfristen.</p>
<p>Achja, das Buch, mit dem ich das System getestet habe war gar nicht als Ebook-Reader-geeignet gekennzeichnet. Es lag trotzdem im Epub-Format vor, und funktionierte entsprechend auf meinem Reader einwandfrei. Es lohnt sich im Zweifel also einfach mal auszuprobieren, ob ein Medium funktioniert. Die Zahl der Bücher ist nämlich noch überschaubar &#8211; die Onleihe befindet sich offenbar noch im Aufbau.</p>
<p>Was ihr aber auf keinen Fall machen solltet, ist den Kindle von Amazon zu kaufen. Das Gerät ist zwar cool, da man keinen Rechner braucht, um Bücher darauf laden zu können,  denn der Kindle geht über Mobilfunk direkt ins Internet. Der Nachteil ist aber, dass nur Bücher aus Amazons Shop geladen werden können, weil der Kindle unter anderem nicht das Epub-Format versteht. Eine Liste kompatibler Geräte gibt es <a href="http://www.onleihe.de/opencms/opencms/divibib-customer/common/de/eBookReaderKompatibilitaetsliste_Onleihe.pdf">hier</a>.</p>
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		<title>Mein Ebook-Reader und ich</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 19:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor gut einem Monat habe ich mir einen Ebook-Reader gegönnt, und möchte euch meine Erfahrungen damit nicht vorenthalten. Meine Wahl fiel auf den Sony PRS-505S. Dieser Reader ist zwar schon eine Weile am Markt, ist aber hochwertig verarbeitet und hat keinen Touchscreen. Im Augenblick reduziert nämlich bei den Konkurrenzprodukten die Folie für die Touchscreen-Funktionalität den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor gut einem Monat habe ich mir einen Ebook-Reader gegönnt, und möchte euch meine Erfahrungen damit nicht vorenthalten. Meine Wahl fiel auf den <a href="http://www.heise.de/preisvergleich/a416201.html">Sony PRS-505S</a>. Dieser Reader ist zwar schon eine Weile am Markt, ist aber hochwertig verarbeitet und hat keinen Touchscreen. Im Augenblick reduziert nämlich bei den Konkurrenzprodukten die Folie für die Touchscreen-Funktionalität den Kontrast etwas. Weil ich persönlich vorläufig auf das Feature. in meinen Ebooks herumzukritzeln zu können, verzichten kann, habe ich mich daher gegen einen Touchscreen entschieden.</p>
<p>Wichtig war mir vielmehr, dass der Reader das Epub-Format unterstützt. Epub ist ein relativ neuer, offener Standard, und es gibt Ebooks von den verschiedensten Produzenten für dieses Format. Das bedeutet, dass ich auf keinen Händler festgelegt bin, wie etwa bei Amazons Kindle. Im Vergleich zum Kindle kann der Sony übrigens keine Bücher direkt per UMTS herunterladen, sondern man muss den altmodischen Weg über ein USB-Kabel und einen PC gehen. Auch dies kann ein Vorteil sein: dadurch ist es nicht möglich, Inhalte per Funk zu verändern oder zu löschen, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schueler-verklagt-Amazon-749353.html">wie jüngst beim Kindle geschehen</a> (wobei Amazon mittlerweile <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-zahlt-150-000-US-Dollar-wegen-Loeschung-von-E-Books-807776.html">versprochen</a> hat, derartige Eingriffe künftig zu unterlassen).</p>
<p>So, aber was sind denn nun meine Erfahrungen damit? Zuerst mal ist das Display wirklich klasse. Durch die verwendete <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/E_Ink">E-Ink Technologie</a> hat man einen unglaublichen Kontrast und kann auch im gleisendsten Sonnenlicht noch problemlos lesen. Das Display kommt dabei ohne Hintergrundbeleuchtung aus, und ist absolut flimmerfrei. Es liest sich weitgehend ermüdungsfrei wie ein richtiges Buch. Mit dem Unterschied, dass man die Schriftgröße in drei Stufen wählen kann. </p>
<p>Natürlich sind die Inhalte, die man käuflich erwerben kann, zumeist kopiergeschützt. Der Kopierschutz stammt von Adobe. Leider benötigt man ein Windows, um die kopiergeschützten Inhalte für den Reader freizuschalten. Die Kopierschutzsoftware war bei der Erstregistrierung des Readers etwas zickig, und konnte erst durch temporäre Deaktivierung der Firewall zur Zusammenarbeit überredet werden. Danach ging dann aber alles glatt. </p>
<p>Problemloser als kommerzielle Bücher sind natürlich freie Texte. Darunter fallen nach dem deuutschen Urheberrecht alle Klasiker, deren Autoren länger als 70 Jahre tot sind. Eine Auswahl schon vorbereiteter Ebooks findet Ihr auf <a href="http://feedbooks.com/books/top?lang=de">Feedbooks</a>. Die umfangreichste Sammlung an freien Büchern führt aber immer noch das <a href="http://gutenberg.spiegel.de/">Projekt Gutenberg</a>. Allerdings stellt das Projekt Gutenberg keine Bücher mehr zum Download zur Verfügung, sondern man muss eine DVD oder Speicherkarte mit den Texten kaufen, wenn man nicht im Browser lesen möchte (bzw an einem Skript basteln, siehe unten).</p>
<p>Ein weiteres Format, das der Sony unterstützt, ist PDF. Somit können auch Texte im PDF-Format, die man vielerorts herunterladen können, gelesen werden. Leider sind PDFs prinzipbedingt nur eingeschränkt umformatierbar. Der Reader versucht es trotzdem, denn für A4 ausgelegte Layouts machen auf dem kleinen Display nur bedingt Spass. Die Resultate sind gemischt &#8211; manche Dokumente funktionieren problemlos, andere lassen sich nicht vergrößern. Das bedeutet, damm man eigentlich Epub-Dateien möchte, wenn es geht.</p>
<p>Epub-Dateien lassen sich übrigens recht komfortabel mit dem Programm <a href="http://calibre.kovidgoyal.net/">calibre</a> aus Html-Dateien erzeugen. Aber wo bekommt man Bücher in sauber formatiertem Html her? Meistens sind im Netz veröffentliche Bücher ja entweder im PDF-Format, oder auf zig Html-Seiten verteilt, die zudem noch mit Navigationsleisten, Werbung und ähnlichem gespickt sind. Wenn Ihr technisch versiert seid, könnt Ihr euch ein kleines Python-Skript basteln, das automatisiert die gewünschten Inhalte herunterlädt, und alles überflüssige weglässt. Beim Herausfrickeln der Inhalte aus Webseiten hat sich für mich die Bibilothek <a href="http://www.crummy.com/software/BeautifulSoup/">BeautifulSoup</a> bewährt. Ein kleines Beispiel, wie so ein Skript ungefähr aussehen könnte habe ich euch <a href="http://www.galois.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/ebookdownload.py">hier</a> vorbereitet. Achtung: dieses Skript lädt so direkt nichts sinnvolles herunter. Es ist als Ausgangspunkt für eigene Experimente gedacht. Ihr müßt es schon für euren konkreten Einsatzzweck modifizieren &#8211; dazu braucht Ihr ein wenig Grundwissen über <a href="http://docs.python.org/">Python</a>, <a href="http://de.selfhtml.org/">Html</a> und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Regular_expression">Regular Expressions</a>, um es an die Struktur der jeweiligen Webseite anzupassen.</p>
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		<title>Fotos aus Andalusien</title>
		<link>http://www.galois.de/2009/05/31/fotos-aus-andalusien/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 18:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie bereits erwähnt, verbrachte ich kürzlich im wunderschönen Andalusien meinen Urlaub. Dort konnte ich endlich meine neue Kamera, eine Fuji Finepix F200EXR ausgiebig testen. Die Bilder habe ich nun mit Kommentaren versehen, und Ihr könnt das Ergebnis bewundern. Da die Technikfreaks unter euch sicher neugierig sind, möchte ich euch auch meine Erfahrungen mit der Kamera [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits erwähnt, verbrachte ich kürzlich im wunderschönen Andalusien meinen Urlaub.<br />
Dort konnte ich endlich meine neue Kamera, eine Fuji Finepix F200EXR ausgiebig testen. Die Bilder habe ich nun mit Kommentaren versehen, und Ihr könnt <a href="http://www.galois.de/bilder/andalucia">das Ergebnis</a> bewundern.</p>
<p>Da die Technikfreaks unter euch sicher neugierig sind, möchte ich euch auch meine Erfahrungen mit der Kamera nicht vorenthalten. Zumal die Kamera die neue EXR-Technik implementiert. Beim EXR-Sensor sind die Pixel der Kamera auf <a href="http://www.heise.de/foto/Neuartiger-CCD-Sensor-von-Fuji-mit-abgewandeltem-Farbfilter--/news/meldung/116352">besondere Weise</a> angeordnet, so dass bei schwierigen Lichtverhältnissen die Lichtempfindlichkeit auf Kosten der Auflösung erhöht werden kann, ohne dass dadurch Farbsäume oder ähnliche Artefakte provoziert werden. Die reduzierte Auflösung fällt nicht so sehr ins Gewicht &#8211; es sei denn man möchte die Bilder in Postergröße drucken.</p>
<p>So weit die Theorie. Auch in der Praxis macht der Umgang mit der Kamera Spaß, auch wenn man natürlich keine Wunder erwarten darf. Meine Versuche, Fotos in sehr düsteren Spelunken ohne Blitz freihändig zu schießen, sind zum Beispiel gescheitert.<br />
Auch <a href="http://www.galois.de/bilder/andalucia/Cordoba/tn/DSCF0688.JPG.html">dieses Bild</a> aus der Moschee von Cordoba ist schon etwas grieselig und zudem eine zehntel Sekunde belichtet. Man muss aber dazu sagen, dass die Moschee, wie unschwer zu erkennen, im wesentlichen nur durch die sporadisch aufgehängten Leuchter illuminiert war, und daher nicht wirklich hell war. Im Grossen und Ganzen bin ich zufrieden mit der Lichtempfindlichkeit &#8211; sie reicht aus um ohne Stativ, Blitz und grosses Theater in Innenräumen brauchbare Bilder zu produzieren. Man sollte auch bedenken, dass die Kamera Hosentaschenformat hat, und daher mit einer kleinen Linse auskommen muss.</p>
<p>Ein weiteres Feature des EXR-Sensors ist die dynamische Belichtung. Hierzu wird wiederum die Auflösung reduziert, diesmal mit dem Ziel, helle Bereiche nicht überzubelichten, bzw dunkle Bereiche nicht in Schwarz absaufen zu lassen. Ein schönes Beispiel hierfür ist, wie ich finde, <a href="http://www.galois.de/bilder/andalucia/Granada/tn/DSCF0476.JPG.html">dieses Bild</a>. Die Verzierungen an den Bögen im Vordergrund sind gut zu erkennen, obwohl sie sich im Schatten befinden, und der Hintergrund sonnenbeschienen ist.</p>
<p>Nett finde ich ausserdem das Objektiv der Kamera, das bis zu 5x zoomt, und in der kleinsten Zoomstufe auch gut für halbwegs weitwinklige Panoramaaufnahmen geeignet ist. Für eine Hosentaschenkamera ist das definitiv kein Standard.</p>
<p>Doch auch die Nachteile will ich nicht verschweigen: Video geht nur bis zur Auflösung von 640&#215;480, aber ehrlich gesagt ist das ein Feature, dass ich kaum nutze. Und das Menü ist etwas unübersichtlich, da manche Einstellmöglichkeiten nur in speziellen Modi verfügbar sind, und zudem die Tastenbelegung, um manche Einstellung zu tätigen, für mich anfangs etwas überaschend war. Aber die meiste Zeit hatte ich die Kamera ohnehin auf EXR-Auto, denn die Automatik funktioniert recht zuverlässig.</p>
<p>Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich ziemlich zufrieden mit meiner neuen Kleinen bin. Wenn Ihr wirklich ausführiche Tests dazu lesen möchtet, werdet Ihr auf <a href="http://www.heise.de/foto/Sensor-2-0-Fuji-F200EXR-im-Test--/artikel/136028">heise</a> oder auf <a href="http://www.dkamera.de/testberichte/fujifilm/finepix-f200exr">dkamera</a> fündig. Falls Ihr euch jetzt spontan so ein Ding zulegen wollt (Achtung, nicht ganz billig), und das zufällig über Amazon erledigen möchtet, könnt Ihr mir einen Gefallen tun, und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001TTLF6E?ie=UTF8&#038;tag=florianscorne-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B001TTLF6E">diesen gesponsorten Link</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=florianscorne-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B001TTLF6E" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> zum Bestellen benutzen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rufnummernmitnahme fürs Handy</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 17:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern bin ich stolzer Besitzer eines neuen Handyvertrags. Natürlich wollte ich meine Rufnummer zum neuen Anbieter mitnehmen, denn sonst hätte ich sämtlichen Bekannten meine neue Nummer mitteilen müssen, was zum einen ein ziemlicher Aufwand ist und zum anderen erfahrungsgemäß nicht wirklich funktioniert. Also habe ich mich auf Teltarif.de über das Vorgehen bei einer sogenannten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern bin ich stolzer Besitzer eines neuen Handyvertrags. Natürlich wollte ich meine Rufnummer zum neuen Anbieter mitnehmen, denn sonst hätte ich sämtlichen Bekannten meine neue Nummer mitteilen müssen, was zum einen ein ziemlicher Aufwand ist und zum anderen erfahrungsgemäß nicht wirklich funktioniert. </p>
<p>Also habe ich mich auf Teltarif.de über das Vorgehen bei einer sogenannten <a href="http://www.teltarif.de/i/portierung.html">Portierung</a> schlau gemacht. Im Wesentlichen braucht man nur bei seinem alten Anbieter zu kündigen, und ihm ausserdem mitteilen, dass man seine Rufnummer mitzunehmen gedenkt. Per Gesetz muss das jeder Provider zulassen (er darf aber eine Gebühr von ca 25-30 Euro dafür verlangen).</p>
<p>Danach ging es auf die Suche nach einem neuen Anbieter, der zum einen erlaubt, die Rufnummer vom alten Provider zu übernehmen (dazu ist er nämlich nicht verpflichtet), und zum anderen günstige Tarife bietet. Den besten Tarif für das eigene Telefonierverhalten könnt Ihr euch übrigens ebenfalls von  <a href="http://www.teltarif.de/mobilfunk/profil.html">Teltarif.de berechnen lassen</a>.</p>
<p>Bei mir fiel die Wahl dann auf <a href="http://www.maxxim.de">Maxxim</a>, einen Prepaid-Billiganbieter im D1-Netz. Also habe ich mit 2 Monaten Vorlauf eine Kündigung an meinen bisherigen Provider geschickt, mir den Kündigungstermin bestätigen lassen, und anschliessend das Ganze bei Maxxim eingetütet. Und ich muss sagen, es hat trotz ziemlicher Bedenken meinerseits hervorragend geklappt. Irgendwann in der Nacht Dienstag auf Mittwoch haben sie meine Telefonnummer umgezogen, und fast alles lief auf Anhieb (die SIM-Karte musste ich natürlich von Hand austauschen).</p>
<p>Warum nur fast alles? Die Mobilbox ging zuerst nicht dran, obwohl sie laut Webseite von Maxxim eingeschaltet war. Dieser Fehler hat mich ein wenig Forschungsarbeit gekostet, die ich euch an dieser Stelle natürlich gerne mitteile. Und zwar kann man die Weiterleitung zur Mailbox (nach wie viel mal Klingen das passiert, usw) über <a href="http://www.teltarif.de/i/umleitung.html?page=2">Steuercodes am Handy</a> einstellen. Zur Eingabe des Steuercodes braucht man aber die vollständige Rufnummer der Mobilbox. Nach einigem hin und her stellte sich heraus, dass man für den Steuercode die Mobilboxnummer des <i>alten</i> Provider verwenden muss, wie <a href="http://www.heise.de/mobil/Mobilfunkrufnummern-in-ein-anderes-Netz-mitnehmen--/artikel/90502/1">im Kasten hier auf heise</a> beschrieben.</p>
<p>Und kaum hatte ich den richtigen Code eingegeben, funktionierte dann wirklich alles. Ein Providerwechsel ist also kein Hexenwerk, sofern man den Anbietern genügend Zeit gibt, den Wechsel vorzubereiten.</p>
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		<title>Wator &#8211; eine Räuber/Beute Simulation</title>
		<link>http://www.galois.de/2009/02/06/wator-eine-rauberbeute-simulation/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 20:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern bin ich zufällig im Netz über eine Implementierung von Wator als Java-Applet gestolpert. Wator steht für Water Torus und simuliert die Nahrungskette zwischen Fischen und Haien auf einem fiktiven Planeten. Die Idee für Wator stammt aus einer &#8220;Spektrum der Wissenschaft&#8221;-Ausgabe aus den 80ern. Als Schüler habe ich sie natürlich gleich umgesetzt (in Turbo Pascal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern bin ich zufällig im Netz über eine Implementierung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wator">Wator</a> als <a href="http://www.leinweb.com/snackbar/wator/">Java-Applet</a> gestolpert. Wator steht für Water Torus und simuliert die Nahrungskette zwischen Fischen und Haien auf einem fiktiven Planeten. Die Idee für Wator stammt aus einer &#8220;Spektrum der Wissenschaft&#8221;-Ausgabe aus den 80ern. Als Schüler habe ich sie natürlich gleich umgesetzt  (in Turbo Pascal 3), als ich damals darüber gestolpert bin.<br />
Voller Begeisterung habe ich dann den Rechner nächtelang laufen lassen, um verschiedene Parameter durchzuprobieren.</p>
<p>Aber abgesehen von den Erinnerungen an alte Zeiten ist auch die Wachstumsdynamik in der zugegebenermassen sehr einfachen Wator-Welt recht interessant. Warum, kann jeder selbst herausfinden, denn ich habe das Wator-Applet (mit ein paar Performance-Verbesserungen, und einer kleinen Änderung beim Hunger von neugeborenen Haien) ans Ende dieses Artikels gehängt. Im Wesentlichen lassen sich 3 Parameter einstellen:</p>
<ul>
<li><strong>Fish Breed:</strong>Die Zeit, die es dauert, bis ein Fisch (grün) sich vermehrt.</li>
<li><strong>Shark Breed:</strong>Die Zeit, die es dauert, bis ein Hai (rot) sich vermehrt. Eine niedrige Zahl hier bedeuted eine hohe Wachstumsrate der Hai-Population. Das könnte ein Vorteil für die Haie sein. Aber ist es das? Ausprobieren!</li>
<li><strong>Shark Starve:</strong>Die Zeit, die es dauert, bis ein Hai verhungert, wenn er keinen Fisch findet. Ein hoher Wert hier sollte einzelnen Haien durch schlechte Zeiten helfen. Aber wie steht es um die Gesamtheit der Haie? Kann man versuchen, daraus Lehren über lebensverlängernde Massnahmen für &#8220;notleidende&#8221; Banken ziehen?</li>
</ul>
<p>Falls mal eine Population ausgestorben sein sollte, kann man mit den Reglern &#8220;Sharks&#8221; und &#8220;Fish&#8221; wieder neue Exemplare hinzufügen. Achja, das Ganze startet natürlich erst, nachdem Ihr das &#8220;Go&#8221; gegeben habt&#8230;.</p>
<p><applet codebase="http://www.galois.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/" code="wator.class" width="520" height="600">Leider kann das Wator-Applet nicht ausgeführt werden, da kein Java gefunden wurde.<br />
    </applet></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Technik beim Skifahren</title>
		<link>http://www.galois.de/2009/01/24/technik-beim-skifahren/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 17:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser diesjähriger Skiurlaub ist diesmal technisch besonders anspruchsvoll. Nein, nicht auf der Piste, wo wir schlichtweg so viele schwarze Abfahrten wie zeitlich möglich runterbügeln, sondern auf der Hütte. Wir haben dabei: 4 Laptops, ein Iphone, 4 Handys, einen Beamer und eine Playstation. Aufgrund von Platzmangels im Auto mussten wir die Schneeketten zu Hause lassen, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser diesjähriger Skiurlaub ist diesmal technisch besonders anspruchsvoll. Nein, nicht auf der Piste, wo wir schlichtweg so viele schwarze Abfahrten wie zeitlich möglich runterbügeln, sondern auf der Hütte. Wir haben dabei: 4 Laptops, ein Iphone, 4 Handys, einen Beamer und eine Playstation. Aufgrund von Platzmangels im Auto mussten wir die Schneeketten zu Hause lassen, aber man muss halt Prioritäten setzen&#8230;</p>
<p>Natürlich haben wir auch Internet &#8211; sonst könnte ich nicht bloggen. Den Netzzugang stelle ich über ein Huawei E160 USB-UMTS-Modem her, das wir zusammen mit einer SIM-Karte von Yesss beim <a href="http://www.hofer.at">Hofer</a> (dem östereichischen Aldi-Ableger) erstanden habe. Der Tarif ist eigentlich klasse: 1 Gigabyte über 12 Monate verteilt fuer 20 Euro. Leider bietet Yesss in unserem Dorf hier kein UMTS, so dass die Bandbreite etwas eingeschränkt ist.</p>
<p>Nunja, eigentlich sind wir ja auch zum Skifahren da&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>The upside of down</title>
		<link>http://www.galois.de/2009/01/17/the-upside-of-down/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 21:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[So, nun küßt mich endlich mal die Muße und ich nutze die Gelegenheit, um den versprochenen Artikel über das Buch &#8220;The upside of down&#8221; von Thomas Homer-Dixon zu schreiben. Der Untertitel des Buches ist &#8220;Catastrophy, Creativity, and the Renewal of Civilization&#8221;, und fasst damit den Focus des Buches schön zusammen. Es ist im wesentlichen eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, nun küßt mich endlich mal die Muße und ich nutze die Gelegenheit, um den versprochenen Artikel über das Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1597260657?ie=UTF8&#038;tag=florianscorne-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=1597260657">&#8220;The upside of down&#8221;</a> von Thomas Homer-Dixon zu schreiben.<br />
Der Untertitel des Buches ist &#8220;Catastrophy, Creativity, and the Renewal of Civilization&#8221;, und fasst damit den Focus des Buches schön zusammen. Es ist im wesentlichen eine Analyse, warum komplexe, entwickelte Zivilisationen plötzlich zusammenbrechen, und was wir daraus für unsere globalisierte Welt lernen können. </p>
<p>Das wichtigste historische Beispiel des Autors ist der Untergang Roms. Der Ansatz, den er hierbei verfolgt, ist überaus interessant. Er interessiert sich nämlich nicht für den Sittenverfall, und die Dekadenz, von viele Moralaposteln als Ursache für den Niedergang angesehen werden, sondern er betrachtet nüchtern die Energiebilanz des riesigen Reiches. So überschlägt er den Aufwand, der zum Bau des Kolloseums betrieben wurde. Damals wurde ja mit Muskelkraft gebaut (der von Ochsen und Sklaven). </p>
<p>Natürlich mussten Arbeiter und Tiere ernährt werden, also wurde eine entsprechende Anbaufläche zur Nahrungs- und damit Energieproduktion benötigt. Ebenfalls versorgt werden mussten die Soldaten, die die Grenzen bewachten, und die Beamten, die das Land verwalteten. Um all seine Projekte durchführen zu können, ist Rom ständig expandiert, und hat immer ausgefeilere Techniken zur Ertragssteigerung auf den Feldern eingesetzt. </p>
<p>Die Komplexität des Systems wurde also ständig erhöht &#8211; sei es, indem zusätzliche Provinzen eingebunden wurden, oder indem die Felder wartungsaufwendig bewässert wurden. Jedes Ressourcenproblem konnte also durch zusätzliche Komplexität aus der Welt geschafft werden, und Rom wuchs und gedieh. Der Nachteil dieses Vorgehens war aber folgender: die weniger aufwendigen Verbesserungsmassnahmen wurden natürlich als erstes durchgeführt. D.h. es mussten schliesslich immer aufwendigere Massnahmen ergriffen werden, wollte man den Ertrag weiter steigern. Zudem ist ein System, das vor allem auf Effizienz optimiert ist, sehr störungsanfällig, da alles perfekt ineinandergreifen muss um zu funktionieren. </p>
<p>Konkret wurde der Unterhalt der weit entferneten Grenzen ziemlich teuer, die Äcker wurden ausgelaugt und lieferten weniger Ertrag, die Wälder waren abgeholzt (auch die Römer hatten Umweltzerstörung). Das setzte eine negative Rückkopplung in Gang &#8211; zum Beispiel fehlten plötzlich die Ressourcen zum Unterhalt der Bewässerungssysteme, was wiederum zu schlechteren Erträgen und damit weniger Ressourcen führte. Dadurch konnten auch die Grenzen nicht mehr gehalten werden, was die Ressourcen weiter reduzierte. Das Imperium zerfiel.</p>
<p>Homer-Dixon erläutert in seinem Buch noch weitere Beispiele, in denen plötzlich komplexe Systeme instabil werden und kollabieren (nicht nur Gesellschaften, sonern auch Ökosysteme und ähnliches).</p>
<p>Die These des Authors ist nun, dass unsere moderne, globalisierte Gesellschaft in naher Zukunft ebenfalls einen Grad an Komplexität erreicht haben wird, der eine weitere Steigerung kaum noch zulässt und dass wir durch unsere enorme Effizienz sehr anfällig gegenüber Störungen geworden sind. Er sieht in seinem Buch folgende Krisen in naher Zukunft auf uns zurollen:</p>
<ul>
<li>Peak Oil &#8211; also teure und weniger verfügbare Energie. Zwar ist Energie im Augenblick wieder billiger, aber das liegt vor allem daran, dass durch die Wirtschaftskrise der Verbrauch durch die Industrie zusammengebrochen ist. Das Angebot an Öl scheint weiterhin stetig abzunehmen (z.B. konnte Mexico trotz hoher Motivation durch die Rekordpreise in 2008 20% weniger Öl exportieren, da die dortigen Quellen versiegen).</li>
<li>Der Klimawandel. Die Effekte sind hier noch etwas unklar. Aber es ist zu erwarten, dass gigantische Kosten durch extreme Wetterereignisse und schlechtere landwirtschaftliche Erträge entstehen. Auch größere Migrationsbewegungen sowie Hungersnöte und daraus resultierende Unruhen sind wahrscheinlich.</li>
<li>Die Bevölkerungsentwicklung. Die Menschheit wächst noch immer vor allem in den Entwicklungsländern. Das führt zwangsläufig zu größerem Ressourcenverbrauch und Umweltverschmutzung. Ausserdem erhöht sich die Gefahr von Konflikten durch Überbevölkerung.</li>
<li>Die Umweltzerstörung. Gerade in Schwellenländern wird z.B. massiv die Umwelt zerstört. Dadurch ist die Nahrungs- und Wasserversorgung gefährdet, was wiederum in gewaltätigen Konflikten münden dürfte.</li>
<li>Der Terrorismus. Gerade in einer globalisierten Welt, in der alles voneinander abhängt ist es kleinen Gruppen möglich, eine Kettenreaktion auszulösen, indem sie das System an neuralgischen Punkten angreifen</li>
<li>Die Notwendigkeit beständigen Wirtschaftswachstums. Da wir in einer endlichen Welt nicht dauerhaft exponentielles Wachstum haben können, muss es zwangsläufig zu einem Crash im Finanzsystem kommen (erleben wir das etwa gerade?)</li>
<li>Die wachsende Ungleichheit zwischen Arm und Reich. Die sich immer weiter öffnende Schere wird zu sozialen Unruhen führen (akuelles Beispiel: Griechenland?)</li>
</ul>
<p>Alles irgendwie hässlich. Aber es gibt auch Hoffnung. Ein Zusammenbruch, wenn er denn nicht total ist, bietet auch die Chance, von Grund auf etwas neues, besseres aufzubauen (daher auch der Titel &#8220;The Upside of Down&#8221;). Das wichtigste ist, aufzuhören, die Augen vor unseren Problemen zu verschliessen, damit wir diese Chance nicht verpassen.</p>
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